Ok, es ist schon einige Zeit her. Aber einer der schönsten Roadtrips, die man sich mit einem Wohnmobil vorstellen kann, soll in meinem Reiseblog schließlich nicht unerwähnt bleiben.

Im April 2015 flogen meine Frau Sonja und ich in die Metropole Westkanadas, nach Vancouver.

Diese fantastische City im Südwesten von British Columbia gehört zudem zu den fünf lebenswertesten Städten unserer Erde. Am ersten Tag machten wir uns auf, Downtown und False Creek zu erkunden. Schon hier erkannten wir, dass die Einwohner von Vancouver einen gewissen Sinn für Humor haben.

Aber auch die Dampfuhr in der Innenstadt gehört zu den charmanten Kuriositäten dieser Stadt.

Am Folgetag bestiegen wir ein Wasserflugzeug, um nach Victoria zu fliegen. In diesem Kleinod am Meer verbrachten wir einen wunderschönen Tag und bummelten durch die Straßen mit englischem Flair. Mit der Fähre fuhren wir anschließend wieder zurück.

Dann ging das WoMo – Abenteuer los. Nach der problemlosen Übernahme machten wir uns anschließend auf in die Berge nach Hope.

Von dort ging es weiter ins Okanagan Valley. Drei Worte beschreiben es am Besten: Wein, Wasser und Wüste. Das sehr milde Klima lässt hier Spitzenreben wachsen, ein echter Geheimtipp für Weinkenner und Gourmets. Grandios, was wir hier im Süden von British Columbia genießen und erleben durften.

Auf unserer Fahrt weiter Richtung Alberta wurde die Landschaft immer schöner

Vorbei an wunderschönen Seen  

tauchten im Hintergrund die ersten Berge auf, der Jasper Nationalpark kündigte sich an.

Und Alberta, the wild rose country, enttäuschte uns von Anfang an nicht.

Als ich einen Ranger am Parkeingang vom Jasper fragte, ob wir eine Bootstour über den Maligne Lake machen könnten, fing er laut an zu lachen. Er meinte nur „Just try“ ……

Wurde nichts draus ……

Unser Trip führte uns vorbei am Mount Edith Cavell mit seinen fast 3400 m Höhe in eine wunderbare Berg- und Wälderwelt.

Und auf einmal tauchte er links neben der Straße auf… unser erster Bär ……

Was für ein Erlebnis, dieses majestätische Tier in der freien Wildbahn von Kanada zu erleben.

Das nächste Highlight folgte. Auf dem Columbia Icefield mit einem Riesenbus hinauf zu einem Riesengletscher. Es wurde immer unglaublicher.

Und wer noch nicht genug Nervenkitzel ob der Naturwunder hatte, konnte sich den letzten Kick noch auf dem Skywalk holen, der 280m über den Abgrund führt

Weiter ging die wilde Fahrt durch Täler mit Wasserfällen

und teilweise auch ungefährlichen Raubtieren

 bis zum Banff Nationalpark.

Ebenfalls eine spektakuläre Landschaft und zudem noch der Ort Banff mit vielen kleinen Shops und Lädchen, die zum Bummeln einladen.

Unsere letzte Station auf dieser wunderschönen Wohnmobilreise hieß Calgary, die ehemalige Olympiastadt. Diese Stadt mit einer richtig schönen Fußgängerzone, wie man sie nur selten auf dem nordamerikanischen Kontinent findet, beeindruckte uns nachhaltig.

Wenige Stunden vor dem Abflug aus Kanada lernten wie hier noch bei einem Absacker Bree kennen, auf dem Bild aus Datenschutzgründen nur undeutlich am Zapfhahn zu erkennen, zu der wir heute noch nach vielen Jahren Kontakt haben. Das beweist einmal mehr, daß Kanadier, so wie wir sie kennengelernt haben, durchweg nette Leute sind, in jeder Situation hilfsbereit und vor allem für jeden Spaß zu haben.

Kommt mit nach Kanada !! pitsontours – Mit Euch in die neue Welt